Wände selbst streichen: die 8 häufigsten Fehler
Selbst streichen spart Geld – solange das Resultat sauber wird. Genau daran scheitert es oft: Streifen, sichtbare Ansätze, Farbe an der Decke. Fast alles davon lässt sich vermeiden. Hier sind die acht Fehler, die wir als Malerbetrieb am häufigsten nachbessern – und wie Sie sie umgehen.
Warum werden selbst gestrichene Wände oft ungleichmässig?
Meist wegen zwei Dingen: falscher Untergrundvorbereitung und falscher Technik beim Auftragen. Farbe verzeiht keine Abkürzungen – wer die Reihenfolge einhält, kommt auch als Laie zu einem guten Ergebnis.
Die 8 häufigsten Fehler beim Selbststreichen
1. Nicht richtig abkleben. Billiges Kreppband oder schief geklebte Kanten führen zu unsauberen Übergängen und unterlaufender Farbe. Gutes Malerband, sauber angedrückt – und vor dem Trocknen wieder abziehen.
2. Den Untergrund nicht vorbereiten. Staub, Fett, alte Nagellöcher, glänzende Altanstriche: Ohne Reinigen, Spachteln und ggf. Anschleifen haftet die neue Farbe schlecht.
3. Die Grundierung überspringen. Auf Neuputz, gespachtelten Stellen oder stark saugenden Wänden sorgt erst die Grundierung für ein gleichmässiges Farbbild – sonst wirken Flecken durch.
4. Zu wenig Farbe kaufen. Mitten in der Wand die Farbe wechseln oder eine zweite Charge anmischen führt zu sichtbaren Farbunterschieden. Lieber grosszügig kalkulieren und dieselbe Charge verwenden.
5. Ohne System arbeiten. Wer eine Fläche antrocknen lässt und dann daneben weiterstreicht, bekommt sichtbare Ansätze. Immer die feuchte Kante weiterführen und Wand für Wand fertig streichen.
6. Nur einmal streichen. Eine Schicht deckt selten gleichmässig, besonders bei Farbwechseln. Zwei dünne Anstriche ergeben ein saubereres Resultat als ein dicker.
7. Die falsche Farbe für den Raum. In Treppenhäusern, Kinderzimmern oder Gängen lohnt sich strapazierfähige, abwaschbare Farbe wie Amphibolin von Caparol – so lassen sich Flecken einfach abwischen. Standardfarbe ist dort schnell verlebt.
8. Bei schlechtem Licht arbeiten. Ungleichmässigkeiten sieht man erst, wenn es zu spät ist. Bei Tageslicht oder guter Ausleuchtung streichen und zwischendurch aus verschiedenen Winkeln prüfen.
Selbst streichen oder machen lassen?
Kleine, einfache Räume sind ein gutes DIY-Projekt. Sobald es um grosse Flächen, hohe Decken, heikle Untergründe, Spezialoberflächen oder ein makelloses Resultat geht, spart der Profi am Ende oft Zeit, Material und Ärger – gerade bei Übergängen und Kanten.
Was kostet es, Wände streichen zu lassen?
Das hängt von Fläche, Zustand und gewünschter Farbe ab. Wir kalkulieren vor Ort und arbeiten mit Pauschalpreisen – der offerierte Preis ist der Preis.
Häufige Fragen
Wie viele Anstriche braucht eine Wand?
In der Regel zwei dünne Schichten – bei kräftigen Farbwechseln manchmal mehr. Eine Schicht deckt selten gleichmässig.
Muss man vor dem Streichen grundieren?
Auf Neuputz, gespachtelten oder stark saugenden Stellen ja. Sie sorgt für ein gleichmässiges Farbbild und bessere Haftung.
Welche Farbe ist im Treppenhaus sinnvoll?
Eine strapazierfähige, abwaschbare Farbe. So lassen sich Flecken abwischen, statt sie überstreichen zu müssen.
Lieber gleich sauber gemacht – am Zürichsee, an der Goldküste oder im Zürcher Oberland?
Wir übernehmen Innenräume vom Vorbereiten bis zur letzten Kante. Über das Offerten-Formular auf jet-art.ch erreichen Sie uns direkt; wir melden uns persönlich innerhalb von 24 Stunden.